Ein Supifant auf Wanderschaft

Abenteuerwanderungen

am 12. und 13.6.

Ich treffe in Tamsweg ein. Der Weg ist nicht allzuweit, so habe ich noch Zeit, was zu machen - auf zu den Landschitzseen, also zumindest zum untersten. Ich muß schon wieder nicht zahlen, als ich ins Lesachtal fahre - offenbar ist die Maut wirklich nur am Wochenende besetzt. Ich fahre bis zum Parkplatz bei der Laßhoferalm und marschiere los.

Die Schneeschmelze ist in vollem Gange - der Bach geht nahezu über

Auch die Lessach ist voll, und wo man sonst so fast furten kann, ist es heute gut, daß es eine Brücke gibt. Pro-Tipp: Nicht auf das schnellfließende Gewässer unterhalb einer Brücke schauen, die kaum einen halben Meter über der Wasseroberfläche ist - da wird der Gleichgewichtssinn ganz schön herausgefordert, man hat das Gefühl, daß es einem die Welt unter den Füßen wegzieht.

Aufwärts am Wasserfall vorbei

geht es gut bergauf. Dann kommt man zu der kleinen Furt am Wanderweg. Hier muß man einfach einen großen Schritt tun. Normalerweise. Heute sieht das so aus

Ich kämpf mich durch und fall nicht hinein - Rückblick auf den Wanderweg - ja, das ist der Wanderweg, nicht das Bachbett, obwohl das heute das selbe ist

Ein paar Almreserl wachsen schon

Über ein paar Schneefelder gelange ich bis zur Oberen Bacheralm - und hier lass ich es auch sein. Ich hab genug von Abenteuer mit Schneefeldern über Bäche und Wildbäche am Wanderweg und auch die Obere Bacheralm bietet ein Bild der Verwüstung. Während das Haupthaus noch steht (links) ist der Zusatz-Stadl, der eigentlich rechts steht (bei der Lärche) bis auf die Grundfesten abgetragen, das Dach des Stadls liegt 20m dahinter (in Bildmitte)

Hier noch einmal deutlicher, ein Bild der winterlichen/Schneemassen-Zerstörung

Ich marschiere hinunter, nähere mich auf 20 Schritt einem Reh, das auf der Straße geht

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und bewundere noch einmal den Wasserfall, der jetzt wirklich Wassermassen transportiert und wo man auf der Brücke einen leichten Nieselregen hinnehmen muß

Am nächsten Tag ist es so richtig schön- da ich nicht weiß, wie lange es so bleibt, will ich gleich den Preber wiederholen.

Am Prebersee parken

Viel Sumpfdotterblumen - es sind alles moorige Gegenden hier

Gemütlich an hohen Lärchen vorbei

Dunstig, aber sonnig an der Preberhalterhütte, an der ich noch einmal meine Wasservorräte auffülle, vorbei

Noch viel Weg vor mir, und viel Schnee überall

Ich versuche jetzt dem Weg zu folgen, aber gleichzeitig auch möglichst nicht zu viel im Schneefeld zu gehen. Hier bin ich schon einiges weiter - und hier entspringt der Bach aus dem Schneefeld

und der Wegweiser - naja, normalerweise ist der so ca in Kopfhöhe

Mühsam ist es trotzdem schon, aber ich komme größtenteils noch an den Schneefeldern vorbei, Clusius-Primeln (vulgo Jagabluat) wächst auch

bis ich zur Roßscharte komme - da noch ein Stück hinauf, dann käme dieses Schneefeld Richtung Gipfel

- das muß heute nicht mehr sein. Auch wenn es sicher geht, ist es mir heute zu heikel. Aus, Pause und Rundumblick von hier

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Nach einer wirklich feinen Rast gehe ich weiter. Übrigens - das Schneefeld, hat eine Ecke nach unten in das Nachbartal - zwar muß man sich blöd anstellen, daß man in die Richtung von oben runterkommt, aber was weiß man

Das Tal keinen Namen, allerdings sieht es hier schon sehr wild aus - sicher auch für Filme geeignet wie Herr der Ringe oder so

Wilde Felsformationen und Rückblick auf den Gipfel

Mir kommen Leute entgegen, die sich bei mir über die Wegbeschaffenheit erkundigen - sie bekommen von mir entsprechende Auskunft, ich schau nach Süden, über den Prebersee drüber

und weiter auf dem Grat, auf dem ziemlich der Wind geht mit Blick zur Grazer Hütte runter

Noch einmal Pause nach der Grazer Hütte in traumhafter Umgebung

Mit Enzian

und Kühen zur Dekoration

Dann muß man leider auf der Straße zurück - das ist für die Füße nicht so angenehm, aber die Blicke ruhen trotzdem auf dem Grün und Idyll neben der Straße

Schön war es, auch wenn es nicht zum Gipfel gereicht hat

7 Beiträge für den November 2019

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