am 15.8.2026
Eine Runde, die sich sonst eher für einen Frühlingstag empfiehlt (südliche Exposition, gleichmäßiger, einfacher Aufstieg) möchte ich heute dem Papa zeigen. Auch wenn hier nichts spektakulär ist (na gut, die Aussicht von oben vielleicht) ist es doch angenehm zu gehen. Wir starten bei der kleinen Parkmöglichkeit in der Nähe des Hubertushofes und müssen ein Stück zurück auf der Straße nach Baumgarten
dort biegen wir und dort fällt mir erstmals ein neues Schild auf (leider nicht fotografiert) - Otter Gipfelkreuz. Das stand sicher früher nicht da. Und es ist offenbar generell neu ausgeschildert, nachdem dieser Aufstieg bei meinen letzen Besuchen gefühlt schon vergessen schien. Wir gehen bei ein paar Häusern vorbei, ein Border Collie versucht uns zu „hüten“ und vom Haus wegzuhalten. Wir gehen eh nur vorbei, das scheint ihn zufriedenzustellen. Hinter den Häusern beginnt ein Schotterweg
und wir passieren noch ein paar Häuser, dann geht es in sanften und gleichmäßigen Aufstieg immer bergauf auf Schotterstraßen, ein bißchen Höhe haben wir schon gewonnen
und es geht immer weiter. Wir machen kurz Rast bei der „Steinernen Brücke“. Damit ist nicht das Marterl dort gemeint, sondern der steinige Riegel der heraufführt und den man dort kreuzt. Und ja, der Papa fragt, wo denn jetzt das Marterl ist. Wo ist es? Es ist - wieder - weg. Nur das Marienbild am Baum hängt noch. Hab kein Beweisfoto gemacht. Das ist einmal da, einmal weg.
Bei der Wanderung Ottergipfel im Sonnenlicht war es da. Bei der Wanderung Nicht der Kampl war es weg. Ein Jahr später Nie derf I am Bankerl sitzen war es wieder da. Auch wieder ein paar Monate später Auf der Sonnenseite Niederösterreichs war es noch da. Jetzt ist es wieder weg. Wer räumt das immer her und weg? Und kann das sein, daß das damit zusammenhängt, daß offenbar gerade viel Forstbetrieb war? Daß sie das vielleicht schützen wollten? Auf jeden Fall seltsam.
Nun gut, Papa wundert sich - obwohl wir nicht steil raufgegangen sind, haben wir gut Höhe gewonnen, und können runterschauen nach Otterthal und Richtung Kirchberg am Wechsel
Die Knollhütte schaut immer sehr heimelig aus. Es ist eine Jaghütte, daher nicht bewirtschaftet. Aber wenn man hier ist, dann weiß man, es ist es nicht mehr weit
Jetzt geht es doch noch steil bergauf, aber nicht lange, dann sind wir am Gipfel
und genießen die gute Aussicht Richtung Rax, Schneeberg, Schneealpe und nach Semmering hinunter zu den Viadukten und essen eine kleine Jause.
Dann geht es über ein kleines Steilstück, dann an angenehmen Wiesen vorbei
Ich mag diese kleine Alm immer sehr gerne
und gehen nun zum Kummerbauerstadl. Da ist was los, der Parkplatz schon übervoll
und alle Tische reserviert! Allerdings die meisten erst für 13 Uhr. Daher können wir uns schnell ein Platzerl suchen, Eiskaffee und ausgezeichneten Most, der an Cidre erinnert, genießen (das tut gut, es ist doch noch immer sehr heiß, auch wenn wir ein bissl in der Höhe sind) und machen uns dann gut gestärkt auf den Weg zurück. Es muhen Kühe, die sich aber nicht sehen lassen - wir vermuten, daß sie sich auch schon in den Schatten zurückgezogen haben
und wir riechen - und sehen - Veilchen
Beim Hinterotter geht es auf Asphaltstraßen. Übrigens - knapp über dem Gehöft war auch ein Kreuz und ein Bankerl. Auch das ist weg. Bei der Wanderung Auf der Sonnenseite Niederösterreichs sieht man es noch fotografiert. Was ist da los?
Unten bei der Wegkapelle
biegen wir ab und zurück zum Auto. Eine sehr angenehme Wanderung mit guter Aussicht und guter Verpflegung.