Schneeberg mit Aufstiegshilfe
am 3.8.2026
Ich will, bei Prachtwetter, wieder einmal auf den Schneeberg. Prachtwetter.. ja, für den Berg. In Wirklichkeit ist es zu heiß und trocken, aber dann habe ich am Berg einmal freie Sicht. Ich fahre als nach hinten, nach Losenheim (bzw. lasse mich hinfahren von Bahn und Bus) und nutze heute den Sessellift zum Aufstieg. Der ist praktischerweise auch Teil der NÖ-Card - einfach den QR-Code der App beim Einstieg hinhalten und los geht's - ich brauche nicht einmal eine extra-Karte. So schwebe ich die ersten paar Höhenmeter hinauf und erspare mir den Anstieg über die Skipisten und komme knapp vor der Edelweißhütte raus
Es ist sehr warm - und windig. Was hier noch ganz angenehm ist, das kühlt im Aufstieg. Zuerst geht es über Wurzeln dahin
aber bald kommt man zu den ersten Kraxelstellen
und ich kann zurückschauen auf Fadensattel und Almreserlhaus
Am steinigen Fadendreieck gibt es diese markante Scherfläche
Steinig weiter
und dann noch ein paar Kraxelstellen, dann bin ich auf der Hochfläche. Eine kurze Rast, umgeben von pannonischem Enzian
dann geht es weiter. Es ist von der Temperatur angenehm, aber es geht ein Wind - fast schon ein Sturm
dann habe ich es zur Fischerhütte geschafft
wo ich mir Sacherschnitte schmecken lasse mit dem Blick über den Ochsenboden hin zum Waxriegel
Ich habe es nicht eilig, drum bleib ich ein bissl länger sitzen, bevor ich mich hinunterbegebe. Heute schaut der Ochsenboden wirklich wie eine Alm aus
Der „Wildblick“ zurück auf den Schneeberg, links Klosterwappen, mittig die Hackermulde, rechts der Kaiserstein mit der Fischerhütte. Der Wildblick wird deshalb so genannt, weil das kaiserliches Jagdgebiet war, vorwiegend auf Birkhühner.
Dann ist das der „Kuhblick“ zur Rax
Vorbei am Elisabeth-Kircherl. Irgendwie habe ich das so fotografiert, als wäre es durch das Andreaskreuz des Bahnübergangs „zugenagelt“
Am Bahnwanderweg geht es zuerst steiler runter mit dem schönen Aussichts“fenster“ zum Puchberger Becken
bis zur Baumgartner Hütte. Dort tanke ich noch einen gespritzen Most, und raste im Schatten der Hütte, dann geht es flacher dahin auf der Schotterstraße (Rückblick zum Elisabeth-Kircherl
und runter nach Puchberg.
Ich habe heute, entgegen meiner Gewohnheit, nicht auf die Zeit geschaut, um abzuschätzen, welchen Zug ich erwische - einfach alles ohne Eile. So habe ich noch etwas Zeit, bis mein Zug kommt, was mir die Gelegenheit gibt, mich noch mit einem Eiscafe im „Cafe Orchidee“ zu kühlen. Ein wunderbarer Tag.

















