Doppelschlag zum Schluß
am 27. und 28.6.2026
Ich habe festgestellt, daß mein Zelt sich auflöst - die UV-Strahlung macht das halt irgenwann morsch. Und es ist dann ab Sonntag für die Abende schwere Gewitter angesagt und Montag/Dienstag eher schlecht, sodaß ich eh vielleicht nichts mehr machen kann. Dann bliebe nur der Mittwoch. So beschließe ich, heute keinen Ruhetag zu machen, sondern den „alten Weg“ ins Dorfertal zu gehen und morgen dann abzufahren, nachdem ich am Vormittag zum Glocknerblick gehe.
Also geht es heute direkt beim Zelt weg - am schönen Weg entlang des Kalserbachs
an der kleinen Kirche beim Taurer vorbei
und dann durch den Wald hinauf, bis ich bei der Moaalm bin
und ich liebe die Bergwiesen!
Am Ende der Straße geht es dann auf den schwierigen Teil hinunter ins Dorfertal
und vor mir liegt das Dorfertal
Ich bin ja schon öfter hier gegangen - ich kann mir noch immer schwer vorstellen, wie man Kühe und Schweine hier drübergebracht hat
Unten im Dorfertal ist es einfach schön
und es geht jetzt noch ein kleines Stück
bis zur Jausenstation Bergeralm, wo ich wieder Schlutzkrapfen genieße.
Zurück gehe ich durch die Dabaklamm
Eine sehr angenehme Art zu wandern - mit gutem Essen dazwischen
und abends versuche ich mich am Campingplatz, nachdem der Mondaufgang hinter den Bergen so spektakulär ist, noch in einer Aufnahme desselben
Am nächsten Tag geht es wieder mit Blick auf die Blauspitze hinauf
am Rande der Skipisten und dann dazwischen durch den Wald
Da ich früh dran bin, setze ich mich noch ein bissl hin bei einer Wiese - habe ich schon gesagt, daß die soooo schön sind?
und bin dann wieder der erste Gast beim Bergrestaurant Glocknerblick.
Die haben das ja wirklich liebevoll gestaltet
und das ist keine Fototapete - das ist wirklich der Großglockner, der in einem „Fenster“ im Windschutz zu sehen ist
Heute gibt es Mohnstrudel - und bei den schweißtreibenden Temperaturen zögere ich nicht lange, als ich gefragt werde, ob ich Vanilleeis dazu möchte
Dann geht es wieder hinunter, immer mit schönem Blick auf den Glockner- den „steck ich mir wieder ein“ und nehme ihn mit in Gedanken nach Hause.
Das war wieder eine feine Zeit in Kals




















