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murmelnde Kamelkubine
am 24.8.2026
In Wien ist Schienenersatzverkehr, dann Schienenersatzverkehr… ich müßte sehr oft umsteigen, um irgendwohin mit den öffentlichen zu gelangen, eine gute „Ausrede“ um wieder einmal mit dem Auto zu fahren und dann gleich dorthin, wo ich mit den öffentlichen nicht hinkomme. Denn wenn man nach Kleinzell will, um dann z.B. auf Hochstaff und Reisalpe zu gelangen, gibt es nichts. Nicht einmal einen Autobus!
Ich fahre hinauf, bis zum Parkplatz auf der Ebenwaldhöhe und starte von dort weg. An Wiesen mit gaaanz vielen Herbstzeitlosen vorbei
und ich hoffe, daß man noch auf den Hochstaff rauf darf. Das ist ja kein offizieller Wanderweg. Aber es ist fast besser als das letzte Mal - dort, wo man durchgehen kann, ist extra ein Schild mit „kein markierter Wanderweg“… aber dort beginnt der Wanderweg - er wird halt nicht markiert, in Schuß gehalten oder sonstwas - aber nichts abgesperrt oder mühsam - leicht zu finden. Nachdem ich die erste Wiese überquert habe, geht es steil in den Wald
und komme wieder an Bäumen vorbei, die es offenbar recht mühsam hatten, in die Höhe zu wachsen
Und schnell bin ich am ersten Gipfel - heute mache ich quasi eine „Kamelbesteigung“ mit 2 Höckern. Es sind nicht viele Höhenmeter, aber 2 Gipfel
Schön ist der Blick über Ebenwaldhöhe. Man kann fast „Hochebene“ dazu sagen - es ist ein großer Bereich, der auf etwa 1000m Höhe liegt.
Ich habe auf Murmeltiere gehofft, die auf den südlichen Wiesen des Hochstaff leben. Ich sehe viele Löcher, aber keine Murmeln und bin schon enttäuscht. Ich geh rüber, Richtung Kleinzeller Hinteralm, da pfeift es vor mir - und ich sehe tatsächlich 2. Die sind aber sehr scheu - näher ließ es mich nicht heran.
Eines meiner absoluten Lieblingsplatzerl - die Kleinzeller Hinteralm, heute mit neugierigen Kühen
den alten Bäumen und natürlich mit der sehr netten Hütte. Die ist heute (Montag) nicht bewirtschaftet, aber hat im Brunnen, sofern man Durst hat, eine große Auswahl an Getränken. Und nicht nur Flaschen - es gibt auch Gläser, wo man sich selbst einen Spritzer oder einen gespritzen Most mischen kann - echter Luxus. Preisliste ist an der Wand und Kassa daneben.
Jetzt wieder bergauf
bis ich zum Gipfel der Reisalpe komme
und ich hinübergehe zum Reisalpenhaus, Blick Richtung Ötscher
Das Reisalpenhaus ist auch bis zu Mittag geöffnet, das ist ausreichend Zeit für mich, noch einen Bauernkrapfen zu genießen - und die Aussicht und das gemütliche Sitzen dort
Nach einer laaangen Pause geht es wieder runter… das Kalb schaut mich so fragend an, aber ich weiß nicht, was es von mir will - im Hintergrund der Schneeberg
dann geht es wieder runter - und ich liebe diese großen Disteln wegen ihres Aussehens - und weil die Bienen und Hummeln immer komplett hineintauchen
und wieder über die Kleinzeller Hinteralm
und dann unterhalb des Hochstaff wieder zurück zum Ausgangspunkt.
















