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Tee, erster Aufguß
am 17.8.2026
Es hat geregnet. Nur ein bißchen, aber immerhin. Ich möchte die Fesslhütte über den Vogelbergsteig gehen. Eine kleine Runde heute. Ich stelle mich auf den Parkplatz hinter Dürnstein, dann geht es rauf - über die Trasse der Wachaubahn drüber
dann geht es in den Steig. Durch die Dürre haben die Bäume schon ihre Blätter verloren - es sieht herbstlich aus. Und es riecht. Aromatisch. Intensiv. Ich weiß zuerst nicht, woran es mich erinnert, aber dann fällt es mir ein - Tee. Irgendwie logisch. Getrocknete Blätter, Hitze, Wasser –> Tee.
Das schöne am Vogelbergsteig: Man gewinnt rasch und gefühlt fast mühelos an Höhe, es geht in netten Serpentinen dahin und dann hat man schon einen großartigen Blick auf Dürnstein und die Ruine.
Ein schöner Steig
und das ist die „Schlüsselstelle“ - alles problemlos. Wenn man aufpaßt. Weil wie immer - blöd stolpern und ausrutschen kann man immer.
Weil ich in der Wachau bin: An der Fesslhütte gibt es heute Sommerspritzer, Marillenkuchen und einen Melange.
Dann geht es wieder hinunter - der Ausblick ist Spitz(e)
(okay, so weit sieht man nicht ganz, aber den konnte ich mir nicht verkneifen)
Der etwas steinige Weg hinunter
Übrigens: Ich wußte ja bis vor ein paar Jahren nicht, daß Eichen trockenresistent sind. Ich war ja immer von den mythischen alten Eichen, mitten in einem dichten, feuchten Wald ausgegangen - das ist die Stieleiche. Aber die kleinen Traubeneichen halten auch so steinige Untergründe und auch die Hitze noch recht gut aus - während die anderen Bäume die gelben Blätter abwerfen, sind die dicken Blätter der Eiche meist noch grün, außer dort wo sie wirklich komplett exponiert sind.
Ich schau noch kurz in die Ruine
und kann heute - da es Montag ist und noch vormittag, sehr ungestört durch Dürnstein durch - die Touristenmassen, die sonst hier durchgehen, sehe ich nicht.
Eine kurze, sehr angenehme Runde.











