am 13.9.2026
Ich quartiere mich in St. Wolfgang ein und zum Eingehen möchte ich aufs Zwölferhorn. Dazu geht es erst nach St. Gilgen hinüber. Direkt unterhalb der Seilbahn parke ich und es geht los, wor mir die Weißwand
Nach den Häusern geht es ein Stück in den Wald, dann wird es steiler und da steht sie, die Weißwand
Zu der kleinen Aussichtswarte muß eine steile, rutschige Rampe überwunden werden - deswegen wurde eine Aufstiegshilfe errichtet
und von dort hat man einen schönen Ausblick über de Wolfgangssee und hinüber zum Schafberg
Im Wald geht es nun dahin, ein Stück oberhalb des Günzbaches entlang, hier einer seiner Zuflüsse, über das ein Brückerl führt
An der Weißwandalm vorbei geht es gemütlicher hinauf, zum Teil an Skipisten oder Forstraßen
Ich bin ja ein Bewunderer dieser alten Marterln, die anschaulich, aber manchmal durch die drastische Darstellung unfreiwillig komisch wirken. Sie sind traurig und heiter zugleich. Die meisten, die ich kenne sind aus dem 19. oder frühen 20. Jahrhundert. Hier gab es wohl beim Seilbahnbau ein tragisches Unglück, und das Ende des 20. Jhts, aber jemand hat sich die alten Marterl für dieses zum Vorbild genommen.
Das steht bei der Mittelstation. Hier mache ich kurz Pause. Bei der Mittelstation, der Sausteigalm gibt es einen Kinderspielplatz… und 2 Esel! Ich mag Esel.
Jetzt wird der Weg steiler und geht immer an einem Grat entlang, was schöne Ausblicke auf den Schafberg
und auf den südlichen Teil des Wolfgangssees
Noch ein Stück durch den Wald - hier standen letztes Mal, als ich hierherkam, Pferde im Wald
Ich höre… Musik. Oder besser, ein Megaphon. Was ist denn da los? Das ganze Zwölferhorn ist überät mit Leuten - offenbar wird hier Bergmesse gefeiert. Daher verzichte ich, ganz raufzugehen und gehe gleich zur Bergstation
und da sind ja auch die Pferde
Ich mache es mir im „Zwölfer“ dem Lokal in der Bergstation gemütlich. Viele Tische sind reserviert, einer nicht - und ich bekomme ausgezeichnete Nußtorte
und höre jetzt wirklich Musik. Ein Trachtentrio spielt auf - und richtig gute, abwechslungsreiche Volksmusik. Kein „UMF-TATA“ sondern wirklich gut. Nach ausreichender Stärkung und Beschallung, lasse ich mich gemütlich mit der Seilbahn wieder runtertragen. Sehr fein!