am 27.11.2025
Heute geh ich auf's Gindlhorn. Dazu fahr ich zum Parkplatz des „Kripperls der Steiermark“ Pürgg. Von dort geht es hinter dem Freibad (das jetzt verständlicherweise wenig Zulauf hat) hinauf
und an diesem netten Häuschen mit Blick auf das Ennstal vorbei
Durch den Wald weiter
und noch einmal über eine kleine Straße - dann wird es deutlich steiler. Man muß hier aufpassen - es ist nicht zum Klettern, aber es ist steil und rutschig und es geht überall steil runter. Das ist ein seltsames kleines Kreuz hier
und ich komme zur Himmelsleiter, die eine besondere Steilstelle entschärft
und ich passiere auch den „Jungfrauensturz“ wo sich angeblich eine Maid lieber in den Tod gestürzt hat, als einem Ungustl zu Willen zu sein. Schön hingegen ist dieser kleine Wasserlauf, der im Winter zum Eisfall wird
Nun braucht es nicht mehr weit, bis ich die kleine Wiese bei der Schröflhütte erreiche mit dem Gindlhorn gut sichtbar
Ich nähere mich dem Horn
und hab etwas Hoffnung, daß die Sonne rauskommt
aber zuerst muß ich noch über die steile, eisige Leiter
dann liegt das Mitterndorfer Becken vor mir. Richtig aufreißen tut es nicht, aber es ist trotzdem ein netter Blick
dann geht es wieder runter und durch den Wald
und ich komme zu den paar Häuschen beim Wirtshaus Dachsteinblick (ist natürlich auch geschlossen im November) aber es gibt ein interessantes Marterl
und am Kirchenweg zurück.
Hier wurden früher Prozessionen gemacht aber vor allem auch die Toten bis nach Pürgg getragen. Dabei hat man sich immer an den kleinen Heiligenbildern abgewechselt
Das ist einfach ein hübscher Rundweg, geh ich gern.