am 25.11.2025
Auch wenn das Wetter heute nicht besonders ist, möchte ich doch gehen. Es könnte ja sein, daß es aufreißt, laut Wetterbericht, aber halt immer nur kurz. So fahre ich mit Hoffnung auf etwas Aussicht auf den Grundlsee in die Nähe vom Zloam-Wirt (das ist sogar ein ganzes Urlaubsdorf dort), um auf den Ressen zu gehen. Und ich bin gleich verwirrt.
Anrainer ok. Aber Zimmersuchende? Welche Zimmer werden da gesucht? Und wenn man das Zimmer gefunden hat - muß man dann das Auto stehen lassen, weil man ja kein Suchender, sondern ein Findender war? Und wie groß ist die Bevölkerungsgruppe der Mostschenke? Und warum dürfen die da durchfahren und sonst niemand? Naja, ich geh weiter. Beim raufgehen nehme ich einen „offiziellen Wanderweg“ auf der Kompaß-Karte, in Wirklichkeit ist der Ziehweg komplett überwachsen und kaum auffindbar - nicht sinnvoll, den zu nehmen, bis man auf der Forstraße ankommt
Ich bin heute mehr oder weniger entlang der Trasse der Bergwerks-Materialseilbahn unterwegs - diese muß man auch unterqueren. Man sieht hier: In eine Richtung sind die Gondeln „normal herum“ und gefüllt (rechts) in die andere Richtung verkehrt herum (links) und daher leer.
Ich bin die ganze Zeit auf einer Forststraße unterwegs, daher geht das halbwegs locker. Dort rüber möchte ich noch rauf (da muß man einmal rundherum, auf der anderen Seite ist der Grundlsee)
Aber als ich die Zwischenstation der Materialseilbahn passiere, zieht es sich wieder zu und bei der „letzten Kurve“ merke ich, daß westlich der Wind bläst, drum bleib ich östlich sitzen. Und ganz kurz reißt es doch auf und ich sehe zumindest ein bissl was vom Grundlsee
Lang sitz ich nicht, dann geht's wieder runter
an besagter Zwischenstation vorbei
und durch den Winterwald wieder hinunter
und zurück zu besagtem Feriendorf.
Trotz suboptimalen Wetters war es doch angenehm zu gehen.