Ein Supifant auf Wanderschaft

Wer suchet, der findet

am 8.12.2020

Heute möchte ich endlich die Höhlen finden, die sehr zahlreich am kleinen Otter zu finden sein sollen. Dazu gehe ich von Schottwien weg, direkt bei der Kirche

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Dahinter geht es steil und gut markiert bergauf. Zuerst möchte ich zur „Stix-Aussicht“ - dorthin soll ein Weg führen. Nicht nur ein Weg - nach kurzer Zeit stehe ich auf einer Forst-Autobahn, eine weitere Markierung gibt es nicht. So gehe ich auf dieser dahin, blicke zurück (und sehe den alles beherrschenden Talübergang der Autobahn)

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Ich geh also auf der Straße weiter, bis ich schätze, daß es hier vorne zur Aussicht geht - und tatsächlich sehe ich einen Pfad. Also diesem folgend komme ich zur Aussicht

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und, was soll ich sagen - direkt bei der (gut ausgebauten) Aussicht, steht ein Schild. Ja klar. Hier, wo es keine andere Möglichkeit gibt, steht ein Schild, aber weder oben noch unten an der Forstraße ist was zu finden. Ich geh weiter, es nieselt immer leicht. Ich sehe hier wieder einmal was besonderes: Hier hat der Ast des Laubbaums, dadurch, daß er am Stamm der Föhre vorbeigewachsen ist, diese gezwungen „den Bauch einzuziehen“.

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Das Band der „Bröselbrücke“ direkt unter mir

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Der Sonnwendstein in Regen/Schneewolken

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Der Rundwanderweg, dem ich teilweise folge, ist wirklich wunderschön

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Blick hinüber nach Maria Schutz

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Bei der neu errichteten Schanzkapelle vorbei

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muß es bald da sein. Ich biege nach einigen Felsen nach oben, aber „verpasse es“ - weil ich auf der falschen Seite aufsteige. So folge ich noch etwas einem kleinen Weg, der wohl zum kleinen Otter führt (note to self, den könnte ich auch einmal machen) und kehre dann um. Ich mache gemütlich Pause, dann versuche ich es auf der anderen Seite und tatsächlich - ich finde sowohl den kleinen Gang, wie auch dann die Verschanzungshöhle

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Die Länge von 44m - also für mich ist das einfach ein (recht bequemer) Wohnzimmergroßer Raum. Sogar mit Belüftung und so. Damit zufrieden, gehe ich nun zurück, runter in den Göstritzgraben bzw. zu dessen Ausläufern. Dort geh ich den Wanderweg entlang, der nicht viel begangen wird - ich seh dann, warum: Es ist ein kleiner Stacheldrahtzaun zu überwinden, aber dann stehe ich quasi vor der Baustelle des Semmering-Basistunnels. Ich muß also einen leichten Bogen rundherum schlagen und dann auf der Straße weiter. Im Vorbeigehen seh ich Hinweisschilder - hinten im Garten eines Hauses? Dank zoom kann ich es entziffern - hier hat jemand Orientierung auf dem eigenen Grundstück gebraucht :-D

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Über dem Allzweck-Haus (wo ein Adeg und noch was anderes drin ist, wohl einmal ein Herrenhaus oder ein großes Wirtshaus) ist wieder die alles in Schottwien dominiernde Brücke zu sehen

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Ich wundere mich noch über die Punkte, die hier zu sehen sind und lese dann die Erklärung: Das sind Bezeichnungen für den Schatten, den die Brücke wirft. Eine Punktreihe für Winter-, eine für die Sommersonnenwende und eine für die Tag/Nacht-Gleiche

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Auch den alten Posthof schau ich mir noch an. Schottwien ist eigentlich ein interessanter Ort. Geschichtsträchtig als Tor zum Pass, der zwischen der Steiermark und Niederöstereich liegt.

5 Beiträge für den Januar 2021

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