Ein Supifant auf Wanderschaft

Regen und alte Bekannte

Beginn des Urlaubs (26-28.4.2019)

am 26.4.2019

bin ich in Benediktbeuern. Ich möchte mich unbedingt bewegen, auch wenn das Wetter nicht so gut aussieht. Der Zwieselberg sieht so aus, als ließe er sich dank breiter Wege auch bei einem regnerischen Tag gut begehen. So gehe ich bei leichtem Nieseln vom Parkplatz beim kleinen Naturschwimmbad weg und den Steinbach entlang

immer durch Wald hinauf - auch hier muß ich mich einmal durch umgefallene Bäume durchkämpfen, dann komme ich wieder auf eine Forstraße. Es regnet immer mehr. Diese Tafel hat offenbar auch schon gelitten

Der Regen ist nun in Schneeregen übergegangen, der Nebel (oder Wolken) stärker

und ich wäre dort, wo man den letzten Aufschwung zur Hütte am Zwieselberg macht. Auf dem Schild, das in verschiedene Richtungen die Gehgeschwindigkeit anzeigt, steht hier „Hütte am Zwieselberg: In Sichtweite“

Da das so ist (also eigentlich nicht, weil ich seh ja nix), und jetzt auch noch Wind dazukommt und der Regen stärker wird, werfe ich mir mein Cape um (Regenponcho) und mache mich gleich an den Weiterweg bis zur Lehenbaueralm

und weiter hinunter, wobei ich den Bach im Wald kreuze

dann kann ich nicht mehr fotografieren -es gießt ziemlich. Ich schau, daß ich zurückkomme. Eine schöne Runde, aber das Wetter war selbst mit guter Ausrüstung und viel Lust, Frischluft zu schnuppern, grenzwertig.

am 27.4.2019

bin ich überrascht. Es kommt doch die Sonne raus. Daher zieht es mich auf den Jochberg den ich eigentlich immer mache, wenn ich in Benediktbeuern bin. Los am Parkplatz, schaut ganz gut aus

Durch doch lichten Wald

mit Schlüsselblumen

Nach der Quelle wird es steiler

und es geht auf die Wand rauf. Nun hat man hier auch einen guten Blick auf den Kochelsee

Und der Enzian blüht

Am Gipfel gibt es ein Panorama, das die Wechselhaftigkeit des Wetters gut widerspiegelt. Links (Westen, Norden) ist es ganz sonnig, die Graupelschauer (noch einer) sind grad über uns weggezogen, der Osten und Süden über den Walchensee zeigt den Schleier des Regenschauers ganz gut.

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Runter zur Jocheralm - wo noch letzte Schneereste hinter dem Haus liegen

und dann hinunter zum See. Das schaut hier aber mit dem grünen Wasser und den Inselchen fast tropisch aus, so als würden hier eher Mangroven wachsen als Fichten

dann am See entlang wieder zurück.

Das ist einfach eine feine kleine Runde!

am 28.4.2019

fahre ich zu meinem eigentlich Urlaubsort. Ich entscheide mich, über Achensee zu fahren und wieder die Feilalm zu besuchen. Der Feilsteig ist noch immer gesperrt. Nun stehen sogar Sprengarbeiten an! Ich nehme zwar an, daß am Sonntag nicht gesprengt wird, aber ich möchte auf der einen Seite nichts riskieren und auf der anderen Seite ist zu erwarten, daß einige Hindernisse am Weg liegen. So fahre ich weiter bis zum Beginn der Forstraße auf die Feilalm, knapp hinter der Pletzachalm. Es hat ordentlich runtergeschneit

ich gehe die Forstraße entlang hinauf. Das ist gar nicht unangenehm heute, es geht sich gut und gleichmäßig. An den Bächen sind noch Reste des heftigen Schneefalls zu sehen

Blick runter auf die Pletzachalm und rüber zu der nun wieder frisch geweißten Mondscheinspitze

Mit Aussicht auf die umliegenden Berge bin ich heute der einzige auf der Feilalm, der draußen sitzt

aber eine ganz andere Aussicht gibt es hier auch. Die Aussicht auf exzellenten Kaffee und liebevoll verzierte und wirklich gute Kuchen

Die Feilalm ist immer einen Besuch wert und es ist quasi nur ein „Hupf“ hinauf. Grad soviel, daß man sich die Jause verdient. :-)

6 Beiträge für den Juli 2019

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